<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/feedall" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>1. Landesdelegiertenrat 2019: Alles</title>
            <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/feedall</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://ldr2019.antragsgruen.de/img/logo.png</url>
                <title>1. Landesdelegiertenrat 2019: Alles</title>
                <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/feedall</link>
            </image><item>
                        <title>Kommentar zu: F2 Neu: Tagesordnung</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/Tagesordnung-60928?commentId=2349#comm2349</link>
                        <author>Werner Guskowsky</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/Tagesordnung-60928?commentId=2349#comm2349</guid>
                        <description><![CDATA[Wasserstofftechnologie (Power to gas)
Sämtlicher überschüssiger aus Sonne und Wind erzeugter Strom muß kostenfrei für die Betreiber von Elektrolyseanlagen (es gibt wohl nur 3-4 kleinere Pilotanlagen) in Wasserstoff umgesetzt werden. Dieser kann in die Erdgasleitungen eingespeist werden und in ehemaligen unterirdischen Erdgaslagerstätten für den Winter bevorratet werden. Noch vor ca. 50 Jahren wurde Wassergas bestehend aus Wasserstoff bis zu 70% und Kohlenmonoxid, aus Braunkohle hergestellt, ins Ferngasnetz eingespeist, aber bald durch Erdgas ersetzt. Erst bei höheren Drücken, wie bei der Ammoniaksynthese (über 100 kg/cm²) drückt Wasserstoff auch durch Eisenrohre durch. Weiter muß durch die Industrie dafür gesorgt werden (mit richtig viel Geld), dass der Brennstoffzelle endlich zum Durchbruch verholfen wird. Da sind bayerische Politiker auch schon mal ein Stück vorgeprescht. Ich kann mir auf diesem Gebiet schon eine gute Zusammenarbeit vorstellen.



]]></description>
                        <pubDate>Mon, 21 Oct 2019 10:41:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title> Beauftragung des Landesparteirats für eventuelle Sondierungen</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/Sondierungen-65211</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 10.08.2019)</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/Sondierungen-65211</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesdelegiertenrat möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach der Wahl am 1. September 2019 entscheidet der Landesparteirat darüber, ob Einladungen zu Sondierungen mit potentiellen Koalitionspartnerinnen angenommen bzw. ausgesprochen werden. Er entscheidet darüber hinaus, wer an den etwaigen Sondierungen teilnimmt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Satzung ist festgelegt, wer über die Aufnahme und wer über den Abschluss von Koalitionsverhandlungen, nicht jedoch, wer über die Aufnahme von Sondierungen entscheidet. Aus Sicht des Landesvorstandes ist der Landesparteirat das dafür geeignete Gremium. Über eine eventuelle Aufnahme von Koalitionsverhandlungen müsste laut Satzung anschließend ein Landesdelegiertenrat (kleiner Parteitag) oder eine Landesdelegiertenkonferenz (LDK) entscheiden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 18 Oct 2019 14:43:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1 Neu2: Brandenburg ist erneuerbar!</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/Brandenburg_ist_erneuerbar-50404</link>
                        <author>Landesdelegiertenrat (beschlossen am: 10.08.2019)</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/Brandenburg_ist_erneuerbar-50404</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Brandenburg ist erneuerbar!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Hitze und Dürre auch in diesem Sommer, Ernteausfälle, Waldbrände und Unwetter zeigen mehr als deutlich: Die realen Folgen der Klimakrise sind inzwischen auch hier bei uns zu spüren. Und für immer mehr Menschen wird klar, dass wir Bündnisgrüne die einzige Partei sind, die seit Jahren konsequent und glaubwürdig für den Klimaschutz und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen streitet. Besonders junge Menschen machen der Politik Druck, denn sie wissen, es geht um ihre Zukunft und es gibt keinen Planet B. Nur wenn wir jetzt entscheidende Weichen in der Energie-, Wirtschafts-, Agrar- und Verkehrspolitik anders stellen, können wir die Klimaerhitzung noch begrenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die vielen neuen Mitglieder und die Ergebnisse der Europa- und Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 lassen keinen Zweifel: Bündnisgrüne Ideen und Ziele erfahren große Zustimmung bei immer mehr Menschen. Nicht nur bundesweit, auch in Brandenburg konnten wir bei den Europawahlen stark an Stimmen gewinnen, in vielen Orten lagen wir sogar vor allen anderen Parteien. Auch bei den Kommunalwahlen konnten wir gute Ergebnisse erzielen, und das nicht nur in den Ballungsräumen rund um Berlin, sondern auch in ländlichen Regionen wie in der Prignitz und der Uckermark. In Orten wie Kleinmachnow und Falkensee wurden wir sowohl bei den Kreistags- als auch bei den Wahlen auf Gemeindeebene stärkste Kraft. Das gibt uns Rückenwind und Motivation für einen leidenschaftlichen Landtagwahlkampf!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Wahlergebnisse für Brandenburg haben auch gezeigt, dass die Regierungsparteien im Land SPD und Linke ebenso wie die CDU und die Gro-Ko im Bund weiter an Zustimmung verlieren. Nach derzeitigem Stand reicht es für ein Zweiparteienbündnis nicht. Eine Regierungsbeteiligung von Bündnis 90/Die Grünen ist damit wahrscheinlich. Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen, um Brandenburg zu fairwandeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vom Aufbruch, den rot-rot in Brandenburg nach eigenem Anspruch vollenden wollte, sind nur Ansätze zu spüren. Stillstand oder sogar Rückschritt herrscht genau auf den Gebieten, auf denen wir deutlich vorankommen müssten: Klimaschutz, Kohleausstieg, Artenvielfalt, ökologischer Landbau, artgerechte Tierhaltung, Radwegeausbau, Bahnverkehr, Kampf gegen Kinderarmut, Pflegenotstand, sozialer Wohnungsbau, Breitband- und Mobilfunknetz, Stärkung der Dörfer, Zusammenhalt und Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass Rassismus immer salonfähiger wird. 19,9 % der Brandenburger*innen haben bei der Europawahl ihre Stimme einer Partei gegeben, die rechtsextremes Gedankengut vertritt und Angst und Hass verbreitet. Das ist ein Alarmsignal und eine gravierende Bedrohung für unsere offene und demokratische Gesellschaft. Statt Rückwärtsgewandtheit und Nationalismus stehen wir für Zuversicht und Solidarität. Statt Ängste zu schüren wollen wir neue Lösungen finden, um die Herausforderungen der Zukunft anzupacken. Die Landtagwahl am 1. September wird auch richtungsentscheidend dafür sein, in welchem Land wir zukünftig leben werden. Für uns Bündnisgrüne ist klar: Das kann nur ein ökologisches, soziales und weltoffenes Land sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch dafür müssen wir den Stillstand beenden! Denn wir sind überzeugt: „Brandenburg ist erneuerbar“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere zwölf Projekte, um Brandenburg zu erneuern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1.Klimaschutz, saubere Energie und der Kohleausstieg schon 2030</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen das Anliegen vieler Kommunen und Initiativen aufgreifen und den Klimanotstand anerkennen und alle Gesetzgebungsverfahren auf ihre Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Einhaltung der Pariser Klimaziele überprüfen. Mit uns wird es keine neuen Tagebaue geben, bereits genehmigte Tagebaue wollen wir verkleinern. Wir wollen Welzow Süd II eine klare Absage erteilen, damit Proschim nicht abgebaggert wird. Damit wollen wir den kompletten Kohleausstieg bis 2030 erreichen. Den damit verbundenen Strukturwandel wollen wir sozialverträglich auf den Weg bringen und die vom Bund zugesagten Finanzmittel in Milliardenhöhe mit einem Nachhaltigkeitskonzept für die Region verbinden. Gleichzeitig setzen wir auf den naturverträglichen Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Beteiligung der Bürger*innen und Kommunen an den Gewinnen der Energieproduktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft ohne Gift und Tierquälerei</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen den Ökolandbau gezielt fördern und bis 2024 auf 25% der Agrarflächen ausweiten. Pestizide in Schutzgebieten wollen wir verbieten und für alle anderen Flächen den Einsatz deutlich reduzieren. Gentechnik auf Brandenburgs Äckern wollen wir ausschließen. Wir wollen Jungbäuer*innen Zugang zu Land bieten und Bodenspekulation durch Pachtvergabe statt Verkauf von landeseigenen Flächen bekämpfen. Wir wollen die Massentierhaltung stoppen: Die Förderung für neue Tierställe wollen wir auf Umwelt- und Tierschutz ausrichten, die Kastenstandshaltung für Sauen beenden, das Kupieren von Hörnern, Schnäbeln und Schwänzen verbieten, den Brandschutz verschärfen, das Verbandsklagerecht einführen und mehr Kontrollen in Ställen und Tiertransporten durchsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Wirkungsvoller Umweltschutz und Einsatz gegen das Artensterben</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Großschutzgebiete wollen wir zu Modellregionen der Nachhaltigkeit ausbauen und unsere Seen und Flüsse vor Nitrat, Pestiziden, Sulfat und Eisenocker schützen. Wir wollen den Waldumbau von monotonen Kiefernwäldern zu artenreichen Mischwäldern voranbringen, Moore schützen und bis 2025 eine ausgeglichene Flächenversiegelungsbilanz erreichen. Wir wollen die Artenvielfalt bewahren und gegen das Insekten-, Vogel- und Amphibiensterben kämpfen. Das Maßnahmenprogramm „Biologische Vielfalt“ wollen wir zu einer echten Strategie weiterentwickeln. Wild- und Honigbienen sollen sich in Brandenburg wieder wohl fühlen. Umweltverschmutzung und illegalen Müllhalden wollen wir die Rote Karte zeigen und überflüssigen Plaste- und Verpackungsmüll reduzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Ausbau der Bus- und Bahnverbindungen und mehr Radwege</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen mehr Bus und Bahn für mehr Lebensqualität in Brandenburg. Dafür wollen wir die Regionalisierungsmittel des Bundes komplett in die Bestellung von Zügen investieren, um Taktverdichtungen und Streckenreaktivierungen zu finanzieren. Die Infrastrukturengpässe wie fehlende Gleise oder fehlende Bahnsteige wollen wir zügig angehen. Wir wollen ein Netz landesbedeutsamer, kreisübergreifender Buslinien schaffen. Ein Teil der Mittel für Straßenbau wollen wir umschichten, um Rad(schnell)wege und Rad-Abstellanlagen deutlich auszubauen. Unser Ziel ist, dass zwei Drittel aller Wege zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Das Projekt BER wollen wir bestmöglich zu Ende führen und den Flugverkehr mit einem Nachtflugverbot von 22-6 Uhr sowie den Verzicht auf eine dritte Start- und Landebahn auf das notwendige Maß begrenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Stärkung von Familien und Kampf gegen Kinderarmut</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Familie ist dort, wo Kinder sind und wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Wir wollen Kinder und Familien starkmachen und für einen guten Start ins Leben sorgen. Dafür wollen wir mehr Hebammen ausbilden und das duale Studienfach Hebammenkunde einführen. Die Geburtsstationen an den Kliniken wollen wir erhalten und die vier Geburtshäuser und die Gründung von neuen Geburtshäusern fördern. Wir wollen mehr Familienzentren und durchgreifende Maßnahmen gegen Kinderarmut. Alleinerziehende wollen wir besonders unterstützen. Alle Kinder und Jugendlichen müssen an Bildungs-, Kultur- und Sportangeboten teilhaben können, unabhängig vom Wohnort und vom Geldbeutel ihrer Eltern. Dafür wollen wir die „Bildungskarte gegen Kinderarmut“ einführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. Mehr Qualität in Kitas, Schulen und Hochschulen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft. Wir wollen, dass jedes Kind und jeder junge Mensch die bestmöglichen Bildungs- und Ausbildungschancen erhält. Das ist für uns eine zentrale Gerechtigkeitsfrage. Wir wollen kleinere Gruppen in Kitas und bessere Arbeitsbedingungen für Erzieher*innen. Neben deutlichen Qualitätsverbesserungen wollen wir die Beitragsfreiheit möglichst bald erreichen. Die Schulen brauchen mehr und gut qualifizierte Lehrkräfte, das „Gemeinsame Lernen“ und die individuelle Förderung wollen wir weiter voranbringen. Bei der Hochschulfinanzierung darf Brandenburg nicht länger zu den bundesweiten Schlusslichtern gehören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>7. Gute medizinische Versorgung und Pflege im Wohnumfeld</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zahl pflegebedürftiger Menschen wird weiter zunehmen, doch schon heute herrscht ein akuter Pflegenotstand. Wir möchten, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange in ihrem vertrauten Umfeld bleiben können und wollen die Angebote für die „Pflege im Quartier“ stärken. Wir wollen den Pflegeberuf attraktiver für junge Leute machen, indem wir die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen verbessern. Medizinische Versorgungsangebote müssen im ganzen Land gut erreichbar sein. Deshalb wollen wir die Übernahme von Praxen durch junge Ärzt*innen in den ländlichen Räumen ebenso unterstützen wie die bessere Verzahnung von ambulanten und stationären Angeboten sowie den Auf- und Ausbau von Gesundheitszentren. Um die Pflege bezahlbar zu halten, setzen wir uns auf Bundesebene für eine Deckelung der Eigenbeiträge ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>8. Lebendige Dörfer und gute Infrastruktur in den ländlichen Räumen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit uns stehen die Dörfer auf der Tagesordnung der Politik. Wer im Dorf lebt, darf nicht abgehängt sein. Kurze Beine brauchen kurze Wege: Wir wollen, dass Kitas und Schulen vor Ort erhalten werden oder bei Bedarf sogar neu entstehen. Der Öffentliche Nahverkehr darf nicht auf den Schulbusverkehr reduziert werden. Der Zugang zu medizinischer Versorgung muss auch in ländlichen Regionen gewährleistet sein. Das Engagement für Vereine, multifunktionale Dorfläden, Dorfgemeinschaftshäuser und Jugendklubs wollen wir unterstützen und den Zusammenhalt fördern. Die Mitbestimmung der Dörfer wollen wir durch Ortsteilbudgets und mehr Mitsprache der Ortsbeiräte verbessern. Den Breitband- und Mobilfunkausbau wollen wir mit einem klaren Ausbaukonzept voranbringen, bei dem das Land die Kommunen unterstützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>9. Wirtschaft, Digitalisierung und Gute Arbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Wirtschafts- und Arbeitspolitik muss den Megatrends Digitalisierung, Klimakrise, Verfügbarkeit von Ressourcen und Demografie Rechnung tragen. Die Digitalisierung darf Brandenburg nicht weiter verschlafen. Behördendienstleistungen wollen wir endlich auch digital möglich machen und dabei höchste Standards für den Datenschutz und die IT-Sicherheit durchsetzen. Dafür wollen wir IT-Kompetenz in den Behörden aufbauen und langfristig auf freie und quelloffene Software umstellen. Bei der Förderpolitik setzen wir nicht auf Quantität sondern auf Qualität. Die öffentliche Hand wollen wir zum Vorbild für gute Arbeit machen. Öffentliche Aufträge wollen wir an Tariftreueregelungen binden. Wir wollen den Mindestlohn allen Anspruchsberechtigten zu Gute kommen lassen und gegen Vermeidungsstrategien vorgehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>10. Bezahlbarer Wohnraum und klare Kante gegen Spekulation</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohnen muss bezahlbar bleiben, auch für Menschen mit geringem Einkommen, Familien, Ältere, Menschen mit Behinderung oder Geflüchtete. Den Wohndruck, der durch das Wachstum des Metropolenraum Berlins entsteht, wollen wir auf das ganze Land verteilen. Dazu gehört eine Stärkung der Orte im ländlichen Raum in erster Linie durch eine bessere Anbindung an das Landesschienennetz. Für den Neubau wollen wir Baugemeinschaften, Genossenschaften und den sozialen Wohnungsbau fördern. Beim Bauen setzen wir auf nachhaltige Baustoffe und Energieeffizienz, was langfristig sogar oft kostengünstiger ist. Grundstücke aus öffentlichem Eigentum wollen wir nur noch in Erbpacht an das beste Konzept vergeben. Den Ausverkauf öffentlicher Flächen wollen wir stoppen. Mit einem Zweckentfremdungsgesetz wollen wir Leerstandspekulation entgegenwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>11. Für Seenotrettung, Integration und ein weltoffenes Brandenburg in einem friedlichen Europa</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dem Sterben im Mittelmeer auf der Flucht nach Europa wollen wir nicht tatenlos zusehen. Seenotrettung darf nicht kriminalisiert werden. Wir unterstützen die Initiative „Seebrücke – Sichere Häfen“. Aus Seenot gerettete Schutzsuchende müssen in Brandenburg Zuflucht finden. Rechtspopulistischen und rechtsextremen Gruppierungen und ihrem Gedankengut treten wir entschieden entgegen. Die Mittel für Projekte gegen rechts wollen wir deutlich und dauerhaft aufstocken. Wir kämpfen auf allen Ebenen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wie Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Sexismus oder Homo- und Transphobie. Unsere Ziele sind die Gleichberechtigung der Geschlechter, gleiche Rechte für LSBTIQ*, die Integration von Geflüchteten und ein gemeinsames Miteinander aller Menschen. Mit einem Antidiskriminierungsgesetz wollen wir den Schutz vor Diskriminierung auch auf Landesebene vorantreiben. Den Aktionsplan &quot;Queeres Brandenburg&quot; wollen wir konkretisieren und dessen Umsetzung beschleunigen. Die europäische Integration und die Zusammenarbeit mit Polen wollen wir stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>12. Mehr Demokratie, Bürgerrechte und Transparenz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Bürger*innenrechte, Mitbestimmung und Demokratie stärken. Bürger- und Volksinitiativen bzw. –begehren wollen wir vereinfachen und ein zentrales Beteiligungsportal schaffen. Mit einem Transparenzgesetz wollen wir Verwaltungs-dokumente automatisch, maschinenlesbar und zur weiteren Verwendung veröffentlichen. Die Polizei wollen wir personell und materiell besser ausstatten und den hohen Krankenstand durch ein wirksames Gesundheitsmanagement senken. Maßnahmen, die die Grundrechte unverhältnismäßig einschränken, lehnen wir dagegen ab. Das neu beschlossene Polizeigesetz, insbesondere die Ausweitung von Schleierfahndung, Meldeauflagen und Unterbindungsgewahrsam wollen wir auf den Prüfstand stellen und eine unabhängige Polizeibeschwerdestelle schaffen. Die Justiz wollen wir wieder arbeitsfähig machen und weiter entwickeln. Die strafrechtliche Verfolgung bei geringen Mengen Cannabis wollen wir einstellen. Das V-Leute-Wesen beim Verfassungsschutz wollen wir beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit erneuern wir Brandenburg. Dafür rufen wir auf, wählen zu gehen und für Bündnis 90/Die Grünen zu stimmen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 12 Aug 2019 19:26:16 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: L1 Neu: Brandenburg ist erneuerbar!</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475?commentId=2055#comm2055</link>
                        <author>Clemens Rostock</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475?commentId=2055#comm2055</guid>
                        <description><![CDATA[Vielen Dank für die Hinweise. In der Tag ist dieser Antrag nur die Kurzversion. Vieles ist im Landtagswahlprogramm ausführlicher beschrieben: www.gruene-brandenburg.de/wahlprogramm]]></description>
                        <pubDate>Fri, 09 Aug 2019 11:56:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: Ä6 zu L1 Neu: Brandenburg ist erneuerbar!</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/18996?commentId=1195#comm1195</link>
                        <author>Henning Schluß</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/18996?commentId=1195#comm1195</guid>
                        <description><![CDATA[Wir haben Euren Vorschlag in der Runde der Bündnisgrünen unter den Mitinitiator_innen der Volksinitiative beraten und stimmen ihm zu.]]></description>
                        <pubDate>Wed, 07 Aug 2019 02:17:18 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: L1 Neu: Brandenburg ist erneuerbar!</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475?commentId=2051#comm2051</link>
                        <author>Gisbert Amm</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475?commentId=2051#comm2051</guid>
                        <description><![CDATA[Zeile 138 "Die Digitalisierung darf Brandenburg nicht weiter verschlafen." klingt unambitioniert. Wie wäre es mit diesem Satz in Anlehnung an den Leitantrag der NRW-Grünen zur Digitalisierung: "Wir wollen die Digitalisierung in Brandenburg endlich umfassend anpacken, sie in Hinblick auf ökologische und soziale Ziele mit Zuversicht gestalten und weder den Großkonzernen noch staatlichen Phantasien von umfassender Überwachung überlassen."
Zeile 143 "Bei der Förderpolitik setzen wir nicht auf Quantität sondern auf Qualität." ist nichtssagend. Hier würde ich in Anlehnung an den NRW-Antrag eine Schwerpunktsetzung und Konkretisierung vorschlagen: "Alternative Geschäftsmodelle wie solidarische Ökonomie, Social Entrepreneurship oder Sharing Economy müssen in den Förderprogrammen stärker als bisher Berücksichtigung finden."
Hier noch der Link zu besagtem Leitantrag: https://gruene-nrw.de/beschluesse/zukunft-gestalten-digitale-transformation-als-chance-fuer-nrw-in-einer-globalisierten-welt/
]]></description>
                        <pubDate>Tue, 06 Aug 2019 23:31:55 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu L1 Neu: Brandenburg ist erneuerbar!</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/19002</link>
                        <author>Ursula Nonnemacher (Havelland KV)</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/19002</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4718_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 122 bis 123 einfügen:</h4><div><p>junge Ärzt*innen ebenso unterstützen wie die bessere Verzahnung von ambulanten und stationären Angeboten sowie den Auf- und Ausbau von Gesundheitszentren.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Wir wollen die Pflege planbarer und bezahlbarer machen. Dafür werden wir uns im Bundesrat für eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung einsetzen. Unser Ziel ist es, den Pflege-Eigenanteil, den die Pflegebedürftigen monatlich selbst für die Pflege tragen, zukünftig festzuschreiben und dadurch zu deckeln. Alle darüber hinaus gehenden pflegerischen Kosten sollen von der Pflegeversicherung übernommen werden.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Änerung basiert auf dem Eckpunktepapier der grünen Bundestagsfraktion von 2.7.2019 zur Neuausrichtung der Pflegefinanzierun, worin eine Deckelung und Festschreibung des Eigenanteils für Pflegebedürftige und eine Übernahme der darüber hinausgehenden Kosten durch die Pflegeversicherung gefordert wird (doppelte Pflegegarantie).</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 03 Aug 2019 08:55:37 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu L1 Neu: Brandenburg ist erneuerbar!</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/19001</link>
                        <author>Erdmute Scheufele (Oder-Spree KV)</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/19001</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4718_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 27 bis 28 löschen:</h4><div><p>Vom Aufbruch, den rot-rot <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">in Brandenburg </del>nach eigenem Anspruch in Brandenburg vollenden wollte, sind nur Ansätze zu spüren. Stillstand oder sogar Rückschritt </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 03 Aug 2019 08:29:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu L1 Neu: Brandenburg ist erneuerbar!</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/18999</link>
                        <author>Markus Schlaab (Potsdam-Mittelmark KV)</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/18999</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4718_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 167 bis 169:</h4><div><p>für Projekte gegen rechts wollen wir deutlich und dauerhaft aufstocken. Wir kämpfen auf allen Ebenen gegen Rassismus, Sexismus und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Homophobie</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Homo- sowie Trans*phobie. Wir wollen, dass lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere Menschen (LSBTIQ*) frei von Anfeindungen, Vorurteilen und Gewalt in Brandenburg leben können</ins>. Unsere Ziele sind die Gleichberechtigung der Geschlechter, die Integration von Geflüchteten </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 171 bis 173 einfügen:</h4><div><p>Antidiskriminierungsgesetz wollen wir den Schutz vor Diskriminierung auch auf Landesebene vorantreiben<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Wir wollen den Aktionsplan "Queeres Brandenburg" in Bezug auf Maßnahmen und Kosten konkretisieren und seine schnelle Umsetzung angehen</ins>. Die europäische Integration und die Zusammenarbeit mit Polen wollen wir stärken.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Der Kampf gegen Homo- und Trans*phobie gehört zusammen. Wir müssen deutlich machen, dass wir BÜNDNISGRÜNE uns dafür einsetzen, dass Lesben, Schwule, Bi, Trans*, Inter* und queere Menschen frei von Gewalt und Ausgrenzung in Brandenburg leben können. Der Aktionsplan „Queeres Brandenburg“ und seine Fortentwicklung ist von zentraler Bedeutung für die LSBTIQ* in Brandenburg und muss daher an dieser Stelle Erwähnung finden. Eine progressive Queerpolitik war und ist Alleinstellungsmerkmal bündnisgrüner Politik und sollte hier angemessen präsentiert sein und nach der Wahl umgesetzt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 03 Aug 2019 00:18:30 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä4 zu L1 Neu: Brandenburg ist erneuerbar!</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/18998</link>
                        <author>Daniel Meile (Potsdam KV)</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/18998</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4718_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 94 bis 95 einfügen:</h4><div><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Familie ist dort, wo Kinder sind und wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. </ins>Wir wollen Kinder und Familien starkmachen und für einen guten Start ins Leben </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Familien leben vielfältig und eine Familie kann heute nicht mehr nur als die klassische Vater-Mutter-Kind-Konstellation definiert werden. Das greift zu kurz und diskriminiert viele andere Familien. Die Ziele des Wahlprogramms unterstützen diese konkrete Vielfalt und ganz allgemein die Freiheit der Menschen im Land, ihr Leben im Rahmen der Möglichkeiten des gesellschaftlichen Miteinanders nach ihren eigenen Wünschen zu gestalten und zu führen. Die Akzeptanz von Unterschiedlichkeit (Diversity) und ein verantwortlicher Umgang miteinander sind die Grundlage dafür. Deshalb halte ich es gerade hier für wichtig, diesen Akzent zu setzen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 02 Aug 2019 23:12:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä5 zu L1 Neu: Brandenburg ist erneuerbar!</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/18997</link>
                        <author>Nils Naber (Potsdam KV)</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/18997</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4718_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 121 bis 123 einfügen:</h4><div><p>Land gut erreichbar sein. Deshalb wollen wir die Übernahme von Praxen durch junge Ärzt*innen <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">im ländlichen Raum</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 02 Aug 2019 22:08:23 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä6 zu L1 Neu: Brandenburg ist erneuerbar!</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/18996</link>
                        <author>Henning Schluss</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475/amendment/18996</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_4718_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 49 bis 51 einfügen:</h4><div><p>Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Einhaltung der Pariser Klimaziele überprüfen. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Deshalb unterstützen wir die Volksinitiative für die Ausrufung des Klimanotstandes in Brandenburg. (<a href="https://volksinitiative-klimanotstand-in-brandenburg-ausru.jimdosite.com">Volksinitiative Klimanotstand</a>) </ins>Mit uns wird es keine neuen Tagebaue geben, bereits genehmigte Tagebaue wollen wir verkleinern. Wir wollen Welzow Süd II eine klare Absage </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Bereits im Frühjahr 2019 hatten wir die Idee, den Klimanotstand auch in Brandenburg auszurufen. In Abstimmung mit Benjamin Raschke haben wir damals aber uns gemeinsam entschlossen, dies zurückzuhalten, weil die Landtagsfraktion einen eigenen Vorschlag vorbereitete. Dieser ist dann in der letzten Landtagssitzung diskutiert und von der Mehrheit im Landtag abgelehnt worden. Angenommen wurde ein relativ nichtssagender und vor allem unverbindlicher Antrag von SPD/Linke. Die Volksinitiative, die am 9.8. offiziell gestartet sein wird, geht nun den Weg, aus allen dort eingebrachten Anträgen, von B90/Grüne, CDU und SPD/Linke, die jeweils prägnantesten Forderungen herauszunehmen und so eine überparteiliche Volksinitiative zu etablieren, die von Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Parteibücher getragen wird und somit deutlich macht, dass Klimaschutz ein Menschheitsanliegen ist, das uns alle angeht. Insofern ist es wichtig, dass B90/Grüne diese Volksinititive, die auf den Antrag der Landtagsfraktion zurückgeht, aber z.B. auch Elemente des CDU-Antrages aufnimmt, dem unsere Landtagsfraktion auch zugestimmt hat, auch in diesem Antrag zustimmend erwähnt. Somit kann das Ziel, den Klimanotstand in Brandenburg, als einem Bundesland, das besonders vom Klimanotstand betroffen ist, aber ihn auch überproportional mitverursacht, auch nach dem Scheitern in der letzten Legislatur vielleicht doch noch erreicht werden und damit die Paris-Klimaziele bishin zur Klimaneutralität 2050 für verbindlich erklärt und die Schritte auf dem Weg dorthin definiert und ihr Erreichen kontrolliert werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 02 Aug 2019 21:16:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1 Neu: Brandenburg ist erneuerbar!</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 11.07.2019)</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12475</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Brandenburg ist erneuerbar!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Hitze und Dürre auch in diesem Sommer, Ernteausfälle, Waldbrände und Unwetter zeigen mehr als deutlich: Die realen Folgen der Klimakrise sind inzwischen auch hier bei uns zu spüren. Und für immer mehr Menschen wird klar, dass wir Bündnisgrüne die einzige Partei sind, die seit Jahren konsequent und glaubwürdig für den Klimaschutz und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen streitet. Besonders junge Menschen machen der Politik Druck, denn sie wissen, es geht um ihre Zukunft und es gibt keinen Planet B. Nur wenn wir jetzt entscheidende Weichen in der Energie-, Wirtschafts-, Agrar- und Verkehrspolitik anders stellen, können wir die Klimaerhitzung noch begrenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die vielen neuen Mitglieder und die Ergebnisse der Europa- und Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 lassen keinen Zweifel: Bündnisgrüne Ideen und Ziele erfahren große Zustimmung bei immer mehr Menschen. Nicht nur bundesweit, auch in Brandenburg konnten wir bei den Europawahlen stark an Stimmen gewinnen, in vielen Orten lagen wir sogar vor allen anderen Parteien. Auch bei den Kommunalwahlen konnten wir gute Ergebnisse erzielen, und das nicht nur in den Ballungsräumen rund um Berlin, sondern auch in ländlichen Regionen wie in der Prignitz und der Uckermark. In Orten wie Kleinmachnow und Falkensee wurden wir sowohl bei den Kreistags- als auch bei den Wahlen auf Gemeindeebene stärkste Kraft. Das gibt uns Rückenwind und Motivation für einen leidenschaftlichen Landtagwahlkampf!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Wahlergebnisse für Brandenburg haben auch gezeigt, dass die Regierungsparteien im Land SPD und Linke ebenso wie die CDU und die Gro-Ko im Bund weiter an Zustimmung verlieren. Nach derzeitigem Stand reicht es für ein Zweiparteienbündnis nicht. Eine Regierungsbeteiligung von Bündnis 90/Die Grünen ist damit wahrscheinlich. Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen, um Brandenburg zu fairwandeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vom Aufbruch, den rot-rot in Brandenburg nach eigenem Anspruch in Brandenburg vollenden wollte, sind nur Ansätze zu spüren. Stillstand oder sogar Rückschritt herrscht genau auf den Gebieten, auf denen wir deutlich vorankommen müssten: Klimaschutz, Kohleausstieg, Artenvielfalt, ökologischer Landbau, artgerechte Tierhaltung, Radwegeausbau, Bahnverkehr, Kampf gegen Kinderarmut, Pflegenotstand, sozialer Wohnungsbau, Breitband- und Mobilfunknetz, Stärkung der Dörfer, Zusammenhalt und Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass Rassismus immer salonfähiger wird. 19,9 % der Brandenburger*innen haben bei der Europawahl ihre Stimme einer Partei gegeben, die rechtsextremes Gedankengut vertritt und Angst und Hass verbreitet. Das ist ein Alarmsignal und eine gravierende Bedrohung für unsere offene und demokratische Gesellschaft. Statt Rückwärtsgewandtheit und Nationalismus stehen wir für Zuversicht und Solidarität. Statt Ängste zu schüren wollen wir neue Lösungen finden, um die Herausforderungen der Zukunft anzupacken. Die Landtagwahl am 1. September wird auch richtungsentscheidend dafür sein, in welchem Land wir zukünftig leben werden. Für uns Bündnisgrüne ist klar: Das kann nur ein ökologisches, soziales und weltoffenes Land sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Doch dafür müssen wir den Stillstand beenden! Denn wir sind überzeugt: „Brandenburg ist erneuerbar“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere zwölf Projekte, um Brandenburg zu erneuern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1.Klimaschutz, saubere Energie und der Kohleausstieg schon 2030</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen den Klimanotstand anerkennen und alle Gesetzgebungsverfahren auf ihre Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Einhaltung der Pariser Klimaziele überprüfen. Mit uns wird es keine neuen Tagebaue geben, bereits genehmigte Tagebaue wollen wir verkleinern. Wir wollen Welzow Süd II eine klare Absage erteilen, damit Proschim nicht abgebaggert wird. Damit wollen wir den kompletten Kohleausstieg bis 2030 erreichen. Den damit verbundenen Strukturwandel wollen wir sozialverträglich auf den Weg bringen und die vom Bund zugesagten Finanzmittel in Milliardenhöhe mit einem Nachhaltigkeitskonzept für die Region verbinden. Gleichzeitig setzen wir auf den naturverträglichen Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Beteiligung der Bürger*innen und Kommunen an den Gewinnen der Energieproduktion.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft ohne Gift und Tierquälerei</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen den Ökolandbau gezielt fördern und bis 2024 auf 25% der Agrarflächen ausweiten. Pestizide in Schutzgebieten wollen wir verbieten und für alle anderen Flächen den Einsatz deutlich reduzieren. Gentechnik auf Brandenburgs Äckern wollen wir ausschließen. Wir wollen Jungbäuer*innen Zugang zu Land bieten und Bodenspekulation durch Pachtvergabe statt Verkauf von landeseigenen Flächen bekämpfen. Wir wollen die Massentierhaltung stoppen: Die Förderung für neue Tierställe wollen wir auf Umwelt- und Tierschutz ausrichten, die Kastenstandshaltung für Sauen beenden, das Kupieren von Hörnern, Schnäbeln und Schwänzen verbieten, den Brandschutz verschärfen, das Verbandsklagerecht einführen und mehr Kontrollen in Ställen und Tiertransporten durchsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Wirkungsvoller Umweltschutz und Einsatz gegen das Artensterben</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Großschutzgebiete wollen wir zu Modellregionen der Nachhaltigkeit ausbauen und unsere Seen und Flüsse vor Nitrat, Pestiziden, Sulfat und Eisenocker schützen. Wir wollen den Waldumbau von monotonen Kiefernwäldern zu artenreichen Mischwäldern voranbringen, Moore schützen und bis 2025 eine ausgeglichene Flächenversiegelungsbilanz erreichen. Wir wollen die Artenvielfalt bewahren und gegen das Insekten-, Vogel- und Amphibiensterben kämpfen. Das Maßnahmenprogramm „Biologische Vielfalt“ wollen wir zu einer echten Strategie weiterentwickeln. Wild- und Honigbienen sollen sich in Brandenburg wieder wohl fühlen. Umweltverschmutzung und illegalen Müllhalden wollen wir die Rote Karte zeigen und überflüssigen Plaste- und Verpackungsmüll reduzieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Ausbau der Bus- und Bahnverbindungen und mehr Radwege</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen mehr Bus und Bahn für mehr Lebensqualität in Brandenburg. Dafür wollen wir die Regionalisierungsmittel des Bundes komplett in die Bestellung von Zügen investieren, um Taktverdichtungen und Streckenreaktivierungen zu finanzieren. Die Infrastrukturengpässe wie fehlende Gleise oder fehlende Bahnsteige wollen wir zügig angehen. Wir wollen ein Netz landesbedeutsamer, kreisübergreifender Buslinien schaffen. Ein Teil der Mittel für Straßenbau wollen wir umschichten, um Rad(schnell)wege und Rad-Abstellanlagen deutlich auszubauen. Unser Ziel ist, dass zwei Drittel aller Wege zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Das Projekt BER wollen wir bestmöglich zu Ende führen und den Flugverkehr mit einem Nachtflugverbot von 22-6 Uhr sowie den Verzicht auf eine dritte Start- und Landebahn auf das notwendige Maß begrenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Stärkung von Familien und Kampf gegen Kinderarmut</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Kinder und Familien starkmachen und für einen guten Start ins Leben sorgen. Dafür wollen wir mehr Hebammen ausbilden und das duale Studienfach Hebammenkunde einführen. Die Geburtsstationen an den Kliniken wollen wir erhalten und die vier Geburtshäuser und die Gründung von neuen Geburtshäusern fördern. Wir wollen mehr Familienzentren und durchgreifende Maßnahmen gegen Kinderarmut. Alleinerziehende wollen wir besonders unterstützen. Alle Kinder und Jugendlichen müssen an Bildungs-, Kultur- und Sportangeboten teilhaben können, unabhängig vom Wohnort und vom Geldbeutel ihrer Eltern. Dafür wollen wir die „Bildungskarte gegen Kinderarmut“ einführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>6. Mehr Qualität in Kitas, Schulen und Hochschulen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft. Wir wollen, dass jedes Kind und jeder junge Mensch die bestmöglichen Bildungs- und Ausbildungschancen erhält. Das ist für uns eine zentrale Gerechtigkeitsfrage. Wir wollen kleinere Gruppen in Kitas und bessere Arbeitsbedingungen für Erzieher*innen. Neben deutlichen Qualitätsverbesserungen wollen wir die Beitragsfreiheit möglichst bald erreichen. Die Schulen brauchen mehr und gut qualifizierte Lehrkräfte, das „Gemeinsame Lernen“ und die individuelle Förderung wollen wir weiter voranbringen. Bei der Hochschulfinanzierung darf Brandenburg nicht länger zu den bundesweiten Schlusslichtern gehören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>7. Gute medizinische Versorgung und Pflege im Wohnumfeld</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zahl pflegebedürftiger Menschen wird weiter zunehmen, doch schon heute herrscht ein akuter Pflegenotstand. Wir möchten, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange in ihrem vertrauten Umfeld bleiben können und wollen die Angebote für die „Pflege im Quartier“ stärken. Wir wollen den Pflegeberuf attraktiver für junge Leute machen, indem wir die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen verbessern. Medizinische Versorgungsangebote müssen im ganzen Land gut erreichbar sein. Deshalb wollen wir die Übernahme von Praxen durch junge Ärzt*innen ebenso unterstützen wie die bessere Verzahnung von ambulanten und stationären Angeboten sowie den Auf- und Ausbau von Gesundheitszentren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>8. Lebendige Dörfer und gute Infrastruktur in den ländlichen Räumen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit uns stehen die Dörfer auf der Tagesordnung der Politik. Wer im Dorf lebt, darf nicht abgehängt sein. Kurze Beine brauchen kurze Wege: Wir wollen, dass Kitas und Schulen vor Ort erhalten werden oder bei Bedarf sogar neu entstehen. Der Öffentliche Nahverkehr darf nicht auf den Schulbusverkehr reduziert werden. Der Zugang zu medizinischer Versorgung muss auch in ländlichen Regionen gewährleistet sein. Das Engagement für Vereine, multifunktionale Dorfläden, Dorfgemeinschaftshäuser und Jugendklubs wollen wir unterstützen und den Zusammenhalt fördern. Die Mitbestimmung der Dörfer wollen wir durch Ortsteilbudgets und mehr Mitsprache der Ortsbeiräte verbessern. Den Breitband- und Mobilfunkausbau wollen wir mit einem klaren Ausbaukonzept voranbringen, bei dem das Land die Kommunen unterstützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>9. Wirtschaft, Digitalisierung und Gute Arbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Wirtschafts- und Arbeitspolitik muss den Megatrends Digitalisierung, Klimakrise, Verfügbarkeit von Ressourcen und Demografie Rechnung tragen. Die Digitalisierung darf Brandenburg nicht weiter verschlafen. Behördendienstleistungen wollen wir endlich auch digital möglich machen und dabei höchste Standards für den Datenschutz und die IT-Sicherheit durchsetzen. Dafür wollen wir IT-Kompetenz in den Behörden aufbauen und langfristig auf freie und quelloffene Software umstellen. Bei der Förderpolitik setzen wir nicht auf Quantität sondern auf Qualität. Die öffentliche Hand wollen wir zum Vorbild für gute Arbeit machen. Öffentliche Aufträge wollen wir an Tariftreueregelungen binden. Wir wollen den Mindestlohn allen Anspruchsberechtigten zu Gute kommen lassen und gegen Vermeidungsstrategien vorgehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>10. Bezahlbarer Wohnraum und klare Kante gegen Spekulation</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wohnen muss bezahlbar bleiben, auch für Menschen mit geringem Einkommen, Familien, Ältere, Menschen mit Behinderung oder Geflüchtete. Den Wohndruck, der durch das Wachstum des Metropolenraum Berlins entsteht, wollen wir auf das ganze Land verteilen. Dazu gehört eine Stärkung der Orte im ländlichen Raum in erster Linie durch eine bessere Anbindung an das Landesschienennetz. Für den Neubau wollen wir Baugemeinschaften, Genossenschaften und den sozialen Wohnungsbau fördern. Beim Bauen setzen wir auf nachhaltige Baustoffe und Energieeffizienz, was langfristig sogar oft kostengünstiger ist. Grundstücke aus öffentlichem Eigentum wollen wir nur noch in Erbpacht an das beste Konzept vergeben. Den Ausverkauf öffentlicher Flächen wollen wir stoppen. Mit einem Zweckentfremdungsgesetz wollen wir Leerstandspekulation entgegenwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>11. Für Seenotrettung, Integration und ein weltoffenes Brandenburg in einem friedlichen Europa</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dem Sterben im Mittelmeer auf der Flucht nach Europa wollen wir nicht tatenlos zusehen. Seenotrettung darf nicht kriminalisiert werden. Wir unterstützen die Initiative „Seebrücke – Sichere Häfen“. Aus Seenot gerettete Schutzsuchende müssen in Brandenburg Zuflucht finden. Rechtspopulistischen und rechtsextremen Gruppierungen und ihrem Gedankengut treten wir entschieden entgegen. Die Mittel für Projekte gegen rechts wollen wir deutlich und dauerhaft aufstocken. Wir kämpfen auf allen Ebenen gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie. Unsere Ziele sind die Gleichberechtigung der Geschlechter, die Integration von Geflüchteten und ein gemeinsames Miteinander aller Menschen. Mit einem Antidiskriminierungsgesetz wollen wir den Schutz vor Diskriminierung auch auf Landesebene vorantreiben. Die europäische Integration und die Zusammenarbeit mit Polen wollen wir stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>12. Mehr Demokratie, Bürgerrechte und Transparenz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Bürger*innenrechte, Mitbestimmung und Demokratie stärken. Bürger- und Volksinitiativen bzw. –begehren wollen wir vereinfachen und ein zentrales Beteiligungsportal schaffen. Mit einem Transparenzgesetz wollen wir Verwaltungs-dokumente automatisch, maschinenlesbar und zur weiteren Verwendung veröffentlichen. Die Polizei wollen wir personell und materiell besser ausstatten und den hohen Krankenstand durch ein wirksames Gesundheitsmanagement senken. Maßnahmen, die die Grundrechte unverhältnismäßig einschränken, lehnen wir dagegen ab. Das neu beschlossene Polizeigesetz, insbesondere die Ausweitung von Schleierfahndung, Meldeauflagen und Unterbindungsgewahrsam wollen wir auf den Prüfstand stellen und eine unabhängige Polizeibeschwerdestelle schaffen. Die Justiz wollen wir wieder arbeitsfähig machen und weiter entwickeln. Die strafrechtliche Verfolgung bei geringen Mengen Cannabis wollen wir einstellen. Das V-Leute-Wesen beim Verfassungsschutz wollen wir beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit erneuern wir Brandenburg. Dafür rufen wir auf, wählen zu gehen und für Bündnis 90/Die Grünen zu stimmen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 10 Jul 2019 00:41:14 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F1: Gremienbesetzung</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/Gremienbesetzung-30548</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 12.07.2019)</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/Gremienbesetzung-30548</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesdelegiertenrat möge folgende Gremienbesetzung beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Präsidium</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alexandra Pichl (KV Potsdam-Mittelmark)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Erdmute Scheufele (KV Oder-Spree)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Julia Schmidt (KV Oberhavel)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Marie Schäffer (KV Potsdam)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Robert Funke (KV Potsdam)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wolfgang Freese (KV Ostprignitz-Ruppin)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antragskommission</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hanna Große Holtrup (KV Potsdam)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gustav Voge (KV Ostprignitz-Ruppin)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zählkommission</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Charlotte Unnerstall (KV Teltow-Fläming)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Venice Kurz (Landesgeschäftsstelle</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anton Wulke (KV Märkisch-Oderland)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ulli Reichardt (Landesgeschäftsstelle)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mandatsprüfungskommission</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anja Dannecker (Landesgeschäftsstelle)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Charlotte Unnerstall (KV Teltow-Fläming)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laura Fallis (KV Potsdam)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Venice Kurz (Landesgeschäftsstelle)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Protokoll</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anja Dannecker (Landesgeschäftsstelle)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ulli Reichardt (Landesgeschäftsstelle)</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 10 Jul 2019 00:40:31 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F2 Neu: Tagesordnung</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/Tagesordnung-60928</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 11.07.2019)</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/Tagesordnung-60928</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesdelegiertenrat möge folgende Tagesordnung beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sonnabend, 10. August</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neudelegiertentreffen ab 09:30 Uhr + Neumitgliederempfang</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>10:30 Uhr <strong>TOP 1 Grußworte und Formalia</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>10:45 Uhr <strong>TOP 2 Politische Reden</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>11:00 Uhr<strong> TOP 3 Leitantrag</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>12:45 Uhr <strong>TOP 4 Anträge Verschiedenes</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>13:00 Uhr Mittagspause</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>anschließend Wahlkampfworkshops: Argumentieren gegen rechts, Straßenwahlkampf und Haustürwahlkampf</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ende gegen 17 Uhr</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[Zeitangaben ohne Gewähr!]</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 10 Jul 2019 00:39:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1: Beauftragung des Landesparteirats für eventuelle Sondierungen</title>
                        <link>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12472</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 08.07.2019)</author>
                        <guid>https://ldr2019.antragsgruen.de/ldr2019/motion/12472</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesdelegiertenrat möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach der Wahl am 1. September 2019 entscheidet der Landesparteirat darüber, ob Einladungen zu Sondierungen mit potentiellen Koalitionspartnerinnen angenommen bzw. ausgesprochen werden. Er entscheidet darüber hinaus, wer an den etwaigen Sondierungen teilnimmt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In der Satzung ist festgelegt, wer über die Aufnahme und wer über den Abschluss von Koalitionsverhandlungen, nicht jedoch, wer über die Aufnahme von Sondierungen entscheidet. Aus Sicht des Landesvorstandes ist der Landesparteirat das dafür geeignete Gremium. Über eine eventuelle Aufnahme von Koalitionsverhandlungen müsste laut Satzung anschließend ein Landesdelegiertenrat (kleiner Parteitag) oder eine Landesdelegiertenkonferenz (LDK) entscheiden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 10 Jul 2019 00:38:51 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>